• HeadMind-Therapie – Physiotherapie – Gesundheitschoaching
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Visualtraining

…integriert die visuelle Wahrnehmung, deren Verbesserung sowie ein gezielter Wechsel von Spannung und Entspannung mit spielerischen Elementen Ihr Wohlbefinden steigert.

Erleben Sie, wie Anspannung und Entspannung sowie gezieltes Training der Augen Einfluss auf Ihre Sicht, Ihre Konzentrationsfähigkeit und längerfristig auch auf Ihre Beschwerden haben.

Ist Visualtraining ein Ansatz für Sie?

  • Sie wünschen eine bessere Sicht, ein besseres Wohlbefinden, eine verbesserte Reaktions- oder Konzentrationsfähigkeit.
  • Sie sehen einen Zusammenhang mit Ihren Augen oder Ihrer Kopfhaltung am Computer und Ihren Beschwerden. Vielleicht haben Sie durch eine asymmetrische Kopfhaltung eine bessere Sicht oder die Gleitsichtbrille zwingt Sie unbewusst in einer Position zu „erstarren“, damit Sie gut lesen können. Zusammen analysieren wir die vielfältigen Einflussfaktoren.
  • Sie haben in Ihrer Geschichte einen Sturz auf den Hinterkopf oder Augenprobleme.
  • Sie realisieren, dass Ihre Sicht oder Augenbeschwerden mit Bewegungen, Sport, Lichtverhältnissen oder Haltungen anders sind.

 

Der Faktor „Augen“ ist bereits in der HeadMind-Therapie integriert.
Der Fokus beim Visualtraining liegt weniger auf den Schmerzen, sondern je nach Bedürfnissen auf einer Verbesserung der Sicht bzw. der visuellen Wahrnehmung, der Konzentrations- oder Reaktionsfähigkeit.

Visualtraining ohne Beschwerden

Der Fokus beim Visualtraining liegt je nach Bedürfnissen auf einer Verbesserung der Sicht bzw. der visuellen Wahrnehmung, der Konzentrations- oder Reaktionsfähigkeit. Vielleicht haben Sie auch schon festgestellt, dass die Augen mit Ihrem Wohlbefinden zusammenhängen. Mit diesen Zielen arbeite ich zuerst mit Ansätzen der Sports Vision und bei Bedarf gehe ich mit Ansätzen der Funktionaloptometrie ins Detail.

Visualtraining bei Schmerzen und Beschwerden

Visualtraining ist in der HeadMind-Therapie integriert, wenn nach der Evaluation des Problems Hinweise bestehen, dass Ihre Augen bzw. die Fähigkeiten der visuellen Wahrnehmung einen Einfluss auf Ihre Beschwerden haben könnten. Ich arbeite mit zwei verschiedenen Ansätzen:

Ansätze der Sports Vision

Unsere beiden «Augen-Kameras» sowie unsere Pupille werden durch viele kleine Muskeln gesteuert. Jeder Muskel arbeitet aus der Entspannung heraus besser. Ein überforderter Muskel kann sich nicht mehr lösen, was wir mit Verspannungen spüren. Für eine scharfe Sicht in die Ferne müssen sich die Augenmuskeln entspannen und beim Lesen in der Nähe anspannen. Wer eine überkorrigierte Brille oder Linsen trägt, muss somit die Augenmuskeln nicht mehr entspannen, da die Brille dies übernimmt.
Wir schauen fokussiert, wohin wir unsere Aufmerksamkeit lenken, doch wir nehmen auch in den Augenwinkeln Bewegungen war. Es braucht das Wechselspiel von fokussiertem Sehen und dem Wahrnehmen in der Peripherie, was stark mit unserem Gleichgewicht zusammenhängt. Unsere Reaktionsfähigkeit und Sehschärfe hängen ebenfalls von diesem Wechselspiel ab sowie die Fähigkeit zum An- und Entspannen.

Das Visualtraining nach Sports Vision ist sehr spielerisch, z.B. mit Bällen, auf einem Balanceboard oder grundsätzlich in Bewegung.

Diese Ansätze setze ich fürs gezielte Visualtraining ein. Ich mache, wie andere SpezialistInnen, zunehmend die Erfahrung, dass dieses Training auch für andere Behandlungsziele erfolgversprechend ist, z.B. die Entspannungsfähigkeit erfahren und Verhaltensmuster erleben, um diese dann ändern zu können.

Ansätze der Funktionaloptometrie

Ein gutes Bild unserer beider «Augen-Kameras» ist in unserem Körpersystem evolutionsbedingt sehr hoch gewertet. Ist das Bild verwackelt oder die Verarbeitung der Bilder fehlerhaft, versucht der Körper z.B. durch erhöhte Spannung der Nacken- oder Kiefermuskulatur oder mit asymmetrischen Kopfhaltungen ein bestmögliches Bild zu erhalten. Dies kann ein Nährboden für Beschwerden im Nacken, am Kopf, im Kiefer, im Gesicht oder für Schwindel sein. Vielleicht realisieren Sie auch „nur“ eine reduzierte Konzentration. Defizite in der visuellen Wahrnehmung brauchen z.B. beim Lesen oder beim Laufen auf wackeligen Steinen mehr Ressourcen in der Verarbeitungszentrale „Hirn“.

Die Tatsache, dass 20% der Informationen, die von unseren Augen aufgenommen werden, für unsere Halswirbelsäule bestimmt sind, zeigt zudem die intensive Vernetzung der Augen mit der Halswirbelsäule. Die Informationen werden beispielsweise zur Stabilisierung oder zur richtigen Ausrichtung unseres Kopfes gebraucht.

Beispiel aus der Praxis:
Frau A. hat Kieferbeschwerden. Bei der Untersuchung sind die leicht gedrehte Kopfposition sowie Verspannungen in der oberen Halswirbelsäule auffällig. Die Testung der Augen ergeben, dass sie leichte Schwierigkeiten mit der Fusion der Bilder vom linken und vom rechten Auge hat. Dies führt zur leicht gedrehten Kopfposition, um dominant mit dem stärkeren Auge zu sehen. Als Therapie macht sie eine einfache Übung zur Verbesserung der Fusion, korrigiert die Kopfposition im Alltag und verbessert die Koordination der Kiefermuskeln. Sie ist nach kurzer Zeit beschwerdefrei.

Dank intensiven Weiterbildungen bei einer Funktionaloptometristin, bei Sports Vision und vertiefende CRAFTA-Kurse habe ich das Spezialwissen für diese Zusammenhänge und kann Basistests aus der Funktionaloptometrie selbstständig durchführen sowie ein Visualtraining anbieten. Je nach Testergebnis oder Grundproblematik tausche ich mich mit SpezialistInnen aus oder weise PatientInnen an diese weiter.

Kontakt

Stefanie Staub
HeadMind-Therapie – Physiotherapie – Gesundheitschoaching

Eigerstrasse 42, 3007 Bern
praxis@stefanie-staub.ch
079 422 85 03

Öffnungszeiten

Die Öffungszeiten sind von Montag bis Donnerstag unterschiedlich zwischen 8.00 – 19.15 Uhr

Sprache

Ich spreche auf unterschiedlichen Sprachniveaus deutsch, englisch, spanisch und französisch.

© 2021 Stefanie Staub
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